Thermische Bohrung in der Oberstraße 52-58
In der Oberstraße 52–58 werden Erdwärmesondenbohrungen für die geplante Wärmeversorgung des Gebäudes durchgeführt. Die Sonden sollen später mit einer Wärmepumpe verbunden werden und die im Erdreich vorhandene Wärme für die Gebäudetechnik nutzbar machen.
Was ist eine Erdwärmesondenbohrung?
Bei einer Erdwärmesondenbohrung wird ein Bohrloch hergestellt, in das anschließend eine Erdwärmesonde eingebracht wird. Die Sonde besteht aus einem geschlossenen Rohrsystem, durch das eine Wärmeträgerflüssigkeit zirkuliert.
Die Flüssigkeit nimmt Wärme aus dem Erdreich auf und transportiert sie zur Wärmepumpe im Gebäude. Dort wird die aufgenommene Wärme auf ein für die Gebäudebeheizung nutzbares Temperaturniveau gebracht.
Warum wird in der Oberstraße 52–58 gebohrt?
Die Erdwärmesonden sind Bestandteil des technischen Versorgungskonzepts für das Gebäude. Über die Sonden soll die im Erdreich vorhandene Wärme erschlossen und für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden.
Vor der Ausführung werden die erforderlichen Planungen und Untersuchungen vorgenommen. Bei den Bohrarbeiten sind die behördlichen Vorgaben sowie die technischen Anforderungen an die Herstellung und Prüfung der Erdwärmesonden zu beachten.
Was bedeutet das für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner?
Die Erdwärmesonden und die Wärmepumpe werden Teil der technischen Anlage zur Wärmeversorgung des Gebäudes. Aussagen zu den späteren Betriebskosten, zur Höhe möglicher Einsparungen oder zur Entwicklung der Nebenkosten lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich treffen. Diese hängen unter anderem vom tatsächlichen Energieverbrauch, vom Betrieb der Anlage und von der zukünftigen Entwicklung der Energiepreise ab.
Wie läuft die Herstellung der Erdwärmesonden ab?
1. Planung und Vorbereitung
Vor Beginn der Arbeiten werden die Bohrpunkte festgelegt und die notwendigen technischen Unterlagen geprüft. Außerdem sind vorhandene Ver- und Entsorgungsleitungen im Arbeitsbereich zu berücksichtigen.
2. Bohrung
An den vorgesehenen Stellen werden Bohrlöcher hergestellt. Das für die Oberstraße 52–58 vorliegende Leistungsverzeichnis sieht Erdwärmesonden mit einer Länge von 150 Metern vor.
3. Einbau der Erdwärmesonden
Nach der Herstellung eines Bohrlochs wird die Erdwärmesonde eingebracht. Das Bohrloch wird anschließend mit einem dafür vorgesehenen Material verfüllt und abgedichtet.
4. Technische Prüfung
Nach dem Einbau werden Druck- und Durchflussprüfungen durchgeführt. Damit wird geprüft, ob die Sonde dicht ist und der vorgesehene Flüssigkeitsdurchfluss erreicht werden kann. Die Ergebnisse werden dokumentiert.
5. Anschluss an die Gebäudetechnik
Nach Abschluss der Bohr- und Prüfungsarbeiten werden die Erdwärmesonden an das Rohrleitungssystem und die Wärmepumpe des Gebäudes angeschlossen.
Fazit
Mit den Erdwärmesondenbohrungen wird ein weiterer Bestandteil der technischen Wärmeversorgung für das Gebäude in der Oberstraße 52–58 umgesetzt. Nach der Fertigstellung sollen die Sonden die im Erdreich vorhandene Wärme aufnehmen und für die angeschlossene Wärmepumpe bereitstellen.
